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Veranstaltungen - Rückblicke

Lesung mit Günter Schneidewind am 04. Oktober 2018

                                Bericht im Schwarzwälder Boten vom 08. Oktober 2018

Lesung mit Joachim Zelter am 06. März 2018

                Joachim Zelter uns sein rasanter Roman »Im Feld«       07. März 2018

 

Vor großem Publikum aus Literatur- und Fahrradfreunden – wobei sich dies sicher auch oft überschneidet – stellte am Dienstagabend Joachim Zelter, Stadtschreiber von 2017, sein neues Buch »Im Feld – Roman einer Obsession« vor.
»›Animal Farm‹ ist ja auch kein Buch über die Landwirtschaft«, zieht Joachim Zelter gleich zu Beginn seiner Lesung am Dienstagabend in der fast voll besetzten Mediathek einen Vergleich seines Romans »Im Feld« zu Orwells Fabel. Das Peloton einer Freizeitfahrradgruppe bilde nur die berflächenstruktur für seine gesellschaftspolitische Parabel.
Einblicke in die Entstehungsgeschichte
Im Gespräch mit José F. A. Oliver gewährt Zelter Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Romans, an dem er rund fünf Jahre gearbeitet hat. Dass ihm der Name »Landauer« in »Goodbye to Berlin« gefallen habe. Landauer, der »Antreiber« dieser Fahrradgruppe, sei nicht nur Diktator, sondern auch ein »alter Ego von mir«, ein gescheiterter Künstler. Und natürlich suche man ein Heidegger-Denkmal in Freiburg vergeblich. Dass seine Freizeitradgruppe ausgerechnet dort startet, sei eher eine Verbeugung vor Arnold Stadler.
Der Roman beginnt mit den Worten: »Rennradtreff. Christi Himmelfahrt.« Und das ist so wenig Zufall, wie überhaupt kein Wort dieses rasanten Romans Zufall ist. »Auffahrt« heißt dieser Feiertag im Badischen, und Joachim Zelters Peloton beschreibt die Gruppendynamik beim Vogesenaufstieg. Da kippt dann die Freude am Radsport schon mal in Hölle um. Seine Skiclub-Radfreunde, die im Publikum sitzen, lachen wissend, als er vom Kandelaufstieg berichtet – und dass solche Erfahrungen durchaus in den Roman eingeflossen seien.
Englischer Humor
Protagonist Frank Staiger fährt in der »mittleren Gruppe, 27er-Schnitt«. Da liegt der Vergleich zur Mittelschicht nahe. »Für starke, erfolgreiche Menschen kein Problem. Aber was ist mit denen, die trotz aller Anstrengung weder mithalten noch aussteigen können? Für die habe ich dieses Buch geschrieben«, sagt Joachim Zelter. Zwischenbeifall.
Der Tübinger Autor pflegt einen, der englischen Sprache nahen Sprachrhythmus und liebt den englischen Humor: »Ich will ja beim Schreiben auch lachen«. In der deutschen Literatur seien die Attribute »komisch« und »politisch« eher problematisch. »Und dann geht es auch noch um Sport – von den Kritikern fühlt sich da keiner zuständig«. Das Publikum hat nach der ersten Lesung und dem zweiten Gesprächsteil noch nicht genug. Joachim Zelter ist einer der wenigen Autoren, die nicht nur mit ihrer geschriebenen Sprache, sondern auch beim Vorlesen faszinieren. Er liest sich und seine Zuhörer in Trance, die Anstrengung des Frank Staiger wird fast körperlich spürbar.
Über das Ende verrät er nur, dass dies ein »Riesenproblem« gewesen sei, denn in seinen Büchern setze er nicht auf »die radikale Form eines Plots«. Kaum ein Zuhörer ging ohne das Buch heim. Ob Plot oder nicht – wie diese Geschichte eines Fahrrad-Pelotons ausgeht, will nun doch jeder wissen.
Autor: Claudia Ramsteiner, Offenburger Tageblatt

 

Fleißigste Leser 2017

 

 

Auch in diesem Jahr wurden die fleißigsten Vielleser in der Mediathek Hausach ausgezeichnet, zusammen haben sie im Jahr 2017 sehr beachtliche 1295 Bücher und andere Medien ausgeliehen.

 

Tara Harter (165 Ausleihungen), Niels Kose (106 Ausleihungen) und Lena Stoffels (100 Ausleihungen) waren dabei die größten Leseratten im Alter von 6 bis 9 Jahren.

In der Altersgruppe von 10 bis 13 Jahren waren Jule Schmider (409 Ausleihungen), Erik Mosgalewsky (352 Ausleihungen) und Cara Uhl (163 Ausleihungen) die herausragenden Vielleser.

 

Diese außergewöhnliche Lesefreude wurde vom Mediathek-Team mit einem Gutschein und einer kleinen Süßigkeit gelobt und belohnt, verbunden mit dem Wunsch, dass die Bücherwürmer auch in Zukunft ihrer Leseleidenschaft folgen und sich weiterhin mit viel Lesestoff in der Mediathek eindecken, was dann im Anschluss von den Viellesern auch mit Begeisterung sofort umgesetzt wurde.

 

Veranstaltung mit Nicole Staudinger am 26. Oktober 2017

 

 

 

 

 

Bericht im Offenburger Tageblatt vom 28. Oktober 2017

 

 

Veranstaltung mit Rainer Magulski am 6. April 2017

 

Bericht im Offenburger Tageblatt vom 08. April 2017

 

Fleißigste Leser 2016

 

Im Januar wurden die fleißigsten Leser 2016 der Mediathek Hausach geehrt.

 

In der Altersgruppe der 6–9 jährigen Leser waren dies:

1. Mara Moosmann mit 94 ausgeliehenen Medien

2. Tara Harter mit 91 Ausleihungen

3. Mariella Tamburello mit 72 Ausleihungen

 

In der Altersgruppe der 10-13 jährigen Leser waren es:

1. Tim Schmider mit 279 Ausleihungen

2. Jule Schmider mit 270 Ausleihungen

3. Erik Mosgalewsky mit 182 Ausleihungen

 

Das Mediathek Team lobte so viel Lesefreude und übergab den kleinen Bücherfreunden Urkunden und einen Kinogutschein. Nach der Preisverleihung nutzten die kleinen Leser die Gelegenheit. Sie stöberten gleich wieder in den Regalen, um sich mit neuem Lesestoff einzudecken.

 

 

Lesestart Sets für Erstklässler der Graf-Heinrich-Schule

 

Am Mittwoch, den 14. Dezember haben insgesamt 69 Erstklässler der Graf-Heinrich-Schule ihr Lesestart-Set in der Mediathek abgeholt. Die Aktion Lesestart „Drei Meilensteine für das Lesen“ wird von der Stiftung Lesen durchgeführt. Die Mediathek Hausach ist Partnerbibliothek dieses Projekts und möchte damit die vielen Vorteile des Vorlesens und des Lesens in den Fokus rücken.

In der Mediathek wurden die Kinder der 1a, 1b, 1c zusammen mit ihren Lehrerinnen von der Mediathekleiterin Mathilde Sum begrüßt. Sie führte die interessierten und aufgeweckten Schüler auch durch die Kinderbuchabteilung und zeigte das vielfältige und breite Sortiment der Bücherei in diesem Bereich: Bilderbücher, Vorlesebücher, Erstlesebücher, Sachbücher zu vielen Themen und daneben auch Hörbücher und DVDs. Auch die Bildergalerie mit vielen bekannten Kinderbuchlieblingen wie „Pettersson und Findus“, „Sams“ und auch „Räuber Hotzenplotz“ und „Janosch“ wurde von den Kindern viel beachtet und mit großen Augen bestaunt. Viele Kinder kannten sich bereits bestens in der Bücherei aus und konnten es fast nicht erwarten, in den Büchern zu blättern und zu schmökern. Mathilde Sum betonte, dass die Ausleihe in der Mediathek kostenlos ist und dass die Kinder, die bisher noch keinen Leserausweis haben, gerne mit ihren Eltern vorbeikommen dürfen und sich diesen Ausweis ausstellen lassen können. Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein Lesestart-Set für Erstklässler mit dem Buch „Ein Faultier geht zur Schule“ und einem Ratgeber für die Eltern, das mit großer Freude in Empfang genommen wurde. Das ganze Mediathek-Team freut sich auf „Neuzugänge“ unter den kleinen Lesern.

 

Veranstaltung mit Stefan Siller am 25. Oktober 2016

 

Bericht im Schwarzwälder Boten vom 27. Oktober 2016

Sommerferienprogramm 2016 in der mediathek hausach

 

Bibliotheksführerschein bestanden! Das hieß es am 16. August zum Abschluss für sechs gut gelaunte und fröhliche Mädchen im Rahmen des Hausacher Sommerferienprogramms.

Vorher wurden sie von Petra Dieterle und Anja Schmidt bei einem Rundgang ausführlich und unterhaltsam in die Räumlichkeiten, die verschiedenen Abteilungen und die Feinheiten der Arbeiten der Mediatheks-Kolleginnen eingeführt, so dass sie sich jetzt bestens in der Mediathek auskennen. Sie bastelten aus Perlen einen Bücherwurm und bemalten für diesen zur  Aufbewahrung einen kleinen, farbenfrohen Karton. Gebannt lauschten sie danach der Geschichte der Landmaus "Frederick". Zum Abschluss absolvierten sie noch eine Ralley durch die Mediathek, bei der die Mädchen ihr gerade erworbenes Wissen gut anwenden konnten und so erfolgreich die Urkunde, einen Kompass und einen schönen Rucksack in Empfang nehmen konnten.

 

 

Bibliotheksführerschein in der mediathek hausach

 

Einen vergnüglichen und auch lehrreichen Nachmittag verbrachten die „Großen“ vom Kindergarten St. Anna und vom Kindergarten Sternschnuppe in der mediathek.

 

Das Mediatheksteam hatte für die Kindergartenkinder drei Stationen vorbereitet. An einer Station bastelte Anja Schmidt mit den Kindern Buchwürmer, die als Lesezeichen bestimmt oft zum Einsatz kommen werden. An der nächsten Station, der Kinderabteilung, lernten die Kinder, was es so alles gibt in der Mediathek und wo sie es finden. Um „Vorlesen und Zuhören“ ging es an der nächsten Station. Petra  Dieterle las ein Märchen vor, dem die Kinder gebannt zuhörten.

 

Am Ende hieß es für alle „Bibliotheksführerschein bestanden!“. Alle Kinder kennen sich nun bestens aus in der Mediathek und bekamen dafür die begehrte Urkunde, mit der sie sich nun einen Leserausweis abholen können.

 

 

Lesung "Verabredung mit dem Glück" mit     Christian Firus am 29. Oktober 2015

 

Bericht im Offenburger Tageblatt vom 31. Oktober

 

 

Veranstaltung "Natürlich Blumen" mit                 Holger Schweizer am 02. Juli 2015

Lesung der OT Kinzigtalredaktion am                      20. November 2014

Bibliotheksführerschein Ferienspass 2014

Besuch aus Arbois am 24. Mai 2014

 Lesung von T.J. Hauck am 10. Januar 2013

 

 

Nach dreimonatigem, schöpferischem Aufenthalt im Schwarzwald kehrt der Berliner Autor Thomas J. Hauck in die Hauptstadt zurück. Am vergangenen Donnerstag gab er in der Hausacher Mediathek eine Abschiedslesung und begeisterte die Zuhörer mit seiner mitreißenden Darbietung. Vor einem rund 60-köpfigen Publikum trug Hauck, der nicht nur Schriftsteller, sondern auch als bildender Künstler und Schauspieler tätig ist, die Geschichte von T. Gerber und Frau Luise vor, die er in seinem Buch "Berlin, Moabit-Blues" beschreibt.

Die senile Luise, die niemanden mehr hat außer ihrer Tochter in Griechenland und deshalb liebevoll mit ihrer Honigmelone spricht, träumt so lebhaft von einer Reise zur Akropolis, dass sie schlussendlich überzeugt ist, Schafe blöken zu hören. Doch der streng nach Zigaretten und Alkohol riechende und offensichtlich betrunkene Mann, den sie freundlich an der Bushaltestelle fragt, ob er die Schafe auch blöken hört, schimpft sie verrückt.

Dabei gibt T. Gerber für seine Umwelt kaum ein besseres Bild ab: Er lebt alleine, seit seine Frau ihn vor Jahren verlassen hat, und raucht seither unkontrolliert Feinschnitttabak, was er vehement verleugnet. Sein homöopathisches Hausmittelchen ist ein Bier zum Frühstück, dann noch drei oder vier im Laufe des Tages. Seine Wohnung verlässt er sowieso nur, um sich Nachschub zu holen.

Als Eigenbrötler, dessen Witze niemand außer ihm selbst versteht, vereinsamt er und beginnt mit seinem Teddybären zu sprechen, ähnlich wie Frau Luise mit ihrer Melone. Während sie aber dabei überwiegend gut gelaunt und optimistisch ist, ist T. Gerbers Stimmung durchweg düster.

Als er sich plötzlich seiner Einsamkeit bewusst wird, fasst er den Entschluss, mittels Kontaktanzeige eine Frau zu finden. Doch dann keimen in ihm starke Selbstzweifel, er gerät in eine Abwärtsspirale, aus der er keinen Ausweg mehr findet. So versetzt ihn seine Kraftlosigkeit und sein Desinteresse letztendlich in den Zustand, in dem ihn Luise an der Bushaltestelle antrifft: Er ist ein ständig-besoffener, übelriechender alter Mann, der lallend auf die Weiber schimpft, seinen Teddybären mittlerweile liebt und sich am Ende zu Tode säuft.

Eine Geschichte ohne Happy End zwar, aber keine erfundene: Thomas J. Hauck basierte seine Hauptfiguren auf zwei Menschen aus Berlin-Moabit, wo er selbst einige Jahre lang gelebt hat. Die skurrile Tragik und die mitschwingende Komik machen das Buch in jedem Fall lesenswert. Besonders unterhaltsam aber war die Lesung durch die Gestik und Mimik, mit der der Schriftsteller seine Zuhörerschaft in Bann zog.

José F. A. Oliver und das Team der Mediathek verabschiedeten den Künstler sichtlich freundschaftlich nach der mehrmonatigen Zusammenarbeit. Die Rückkehr steht bereits fest: In der LeseLenz-Woche vom 17. bis 21. Juni wird Thomas J. Hauck erneut zu Gast in Hausach sein.

Schwarzwälder-Bote, 11.01.2013

Von Larissa Armbruster Hausach



 

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